Montag, 13. Februar 2012

Zeitensprung, der zweite ....

nachdem ein Großteil ihrer Jugend voran geschritten und sie zu einer erwachsenen Frau geworden war, begann das Drängen - immer begleitend zum Leben, Karriere machen, Lernen und Auskosten - dennoch begann das Drängen immer stärker zu werden, das Gefühl "da muß es doch noch etwas anderes geben als all diese Dinge, die offenbar jeden beschäftigen".

Schon als Kind hatte sie diese Gefühle, irgendetwas ist da noch außerhalb dieser sichtbaren und fühlbaren Welt. Nicht ohne merkwürdige Kommentare, wenn sie mal darüber sprach. Daher ließ sie das dann auch bald bleiben.

Jedoch immer wissend oder ahnend, da wartet noch etwas auf sie, was genau? Keine Ahnung, aber irgendetwas begleitete sie ständig.

Montag, 11. Juli 2011

Zeitsprung

Wie es ja meist ist, kommen diese Zeitsprünge eher unerwartet, nun haben wir einen solchen! Die Timeline ist gewechselt, wir machen einen gehörigen Sprung ins Jahr, mmh ja das Jahr ist nicht so leicht auszumachen grad. Jedenfalls sind mit Sicherheit runde 91 lineare Jahre Abstand vorhanden zu dunnemals.

Zeit ist ein spannendes Phänomen. Mona hat viel darüber nachgedacht und reflektiert. Der Spruch "Zeit ist eine Illusion" ist nur bedingt richtig, dachte sich Mona so auf einen imaginären Punkt in der Ferne blickend.

Montag, 16. Mai 2011

Auszug

Nachdem sie zu Hause mehr oder weniger losgelassen und eher weniger geduldet, begonnen hatte ihre Jugend fernab von Verboten und Reglementierungen auszukosten, zog Mona noch vor der Volljährigkeit aus ihrem Elternhaus aus. Nun gings erst richtig los, das Stürmen und Drängen, bis dann eines Tages etwas mh naja, Ungewöhnliches passierte. Als sie mit einem Freund in dem kleinen, aber ihrem Zimmerchen des Nachts schlief, wurde sie auf einmal gewahr, wie sie ihren Freund und sich von oben beim Schlafen betrachtete "huch, was ein Schreck!".

Sie schwebte praktisch über den Schlafenden und erschrak so sehr dabei, daß sie aufwachte und ihr Herz klopfte rasend schnell, so sehr regte sie das auf. "Puh, was war das denn?" Sie behielt es für sich und legte sich wieder hin und weckte niemanden auf. Aber das war schon sehr merkwürdig und ohne es bewusst zu steuern oder zu wissen, würde sie diese Thematik der Körperlichkeit und des Geistes ganz bestimmt genauer verfolgen in naher und auch ferner Zukunft. So viel stand fest.

Freitag, 13. Mai 2011

Meditation

Nun war es also ein Buch über die Transzendentale Meditation, das sie irgendwie ansprach. Praktisch das erste Buch, welches mit dem Oberbegriff spirituelle Literatur bezeichnet werden konnte, das Mona in Augenschein nahm.

Die Übungen darin klangen auch ganz spannend und sie machte einige davon, jedoch verlief sich das dann auch nach kurzer Zeit bald wieder. Die Sturm- und Drangzeit der Jugend war jetzt erstmal dran. Alles andere konnte warten, später wird noch genug Zeit dafür sein.

Sonntag

der einzige Tag in der Woche, naja vielleicht der Samstag manchmal noch, wo sie theoretisch ausschlafen hätte können. Wenn da nicht in hübscher Regelmäßigkeit so gegen 9,00 Uhr das Klopfen an ihre Zimmertür mit anschliessender Türöffnung, Vorhangaufziehen und dem Hinweis auf das nun folgende sonntägliche Frühstück gekommen wäre. "Neeeeein, nicht schon wieder! Hätte gerne noch etwas geschlafen, nachdem ich heute bis spät in die Nacht Kopfhörer auf den Ohren hatte und in eine andere Welt, in die der mitreissenden Musik getaucht war und selbst auf der Bühne agierte."

Tja, da war leider nichts zu machen. Wenn die Tür mal auf war, dann gabs kein Entrinnen, auch bei Weiterdösen kamen dann die lautstarken Erinnerungen, daß das Frühstück bereits in Arbeit ist und der Kaffee läuft. Naja immerhin, irgendwie wars ja, wenn sie erstmal aus den Federn war, auch schön mit der Familie gemeinsam zu frühstücken. Meistens jedenfalls.

Nach dem Früstück und dem Abwasch in der Küche ging Mona in ihr Zimmer und schaute ihre neuesten Bucherrungenschaften an:

"Transzendentale Meditation" hiess der Titel eines Buches. Mmh, klingt ja interessant, mal sehen, was das wird.
Lesen gelernt hatte sie ganz plötzlich bei einer Kinderverschickung, früher machte man das so. Jedenfalls, aufmal klappte es mit dem Lesen und von da an wurde sie "Kunde" in der städtischen Bücherei und verschlang alles, was diese so hergab für das Mädchen- und später Teeniealter. Mona tauchte in die Bücher ein, vergaß alles um sich herum und stieg sozusagen in das jeweilige Buch ein. Ihre Phantasie war mehr als rege, sie konnte sich das alles so gut vorstellen, daß sie oft selbst der oder die Protagonist/in der Geschichten wurde. Mona nahm immer gleich 5-6 Bücher mit, was sie eben so tragen konnte und war untröstlich, wenn ein Folgebuch einer Reihe - also Hanni und Nanni oder die Kinder von Bullerbü und so was in der Art  gerade ausgeliehen war.

Am stärksten bewegt hat sie allerdings der arabische Vollbluthengst Sheitan, der auf einem havarierten in Seenot geratenen Schiff einem Jungen im Teenageralter das Leben rettete auf eine einsame Insel, auf der sie beide dann Monate alleine lebten und der Junge größer und erwachsen wurde beim Überleben auf dieser Insel bis die beiden dann gefunden und zurückbefördert wurden.

Samstag, 7. Mai 2011

es geht los

Bald ist es soweit, Mona sammelt sich noch und sichtet ihre Aufzeichnungen, wohl überlegend, was und wie es niedergeschrieben wird.